Josef Kröger führt KAB-Mastbruch aus schwieriger Lage
Am Samstag, den 24. Januar 2026 begann die Jahreshauptversammlung mit einem gut besuchten Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Joseph in Mastbruch. Zelebriert wurde die Messe von Pfarrer Thomas Stolz, der die ehrenamtliche Arbeit in seiner Predigt würdigte.
Danach trafen sich die gekommenen Mitglieder des Vereins im Pfarrheim.
Wir wurden von dem Vorsitzenden Josef Kröger begrüßt. Nach dem Gedenken an die Verstorbenen des Vereins aus dem Jahr 2025 und einem Gebet wurde an das letzte schwierige Jahr erinnert.
Franz Josef Rensing trat am 19. Februar 2025 als Vorsitzender von all seinen Ämtern zurück. Im Verlauf wurde seine umfangreiche und unermüdliche Arbeit für den Verein gewürdigt, ebenso die seiner Ehefrau Marita Rensing.
Unser Vorsitzender bedankte sich bei den Obleuten und Hüttendienstlern für ihren Einsatz.
Josef Kröger zählte die Unternehmungen des Vereins von 2025 auf, z.B. die Besichtigung der Krombacher Brauerei, die Männerwallfahrt nach Marienloh im Mai, die Besichtigung des Bestattungshauses Sauerbier und die Weinprobe im November in unserer KAB Hütte.
Wir freuen uns, dass das Vereinsleben weitergeht. Immerhin zählt unser Verein 285 Mitglieder und es konnten auch 7 neue Mitglieder begrüßt werden.
Anschließend wurden Mitglieder für ihre 25 und 50 jährige Mitgliedschaft aus dem Jahre 2025 geehrt.
Verabschiedet aus ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit wurden Günter Pöhler vom Gratulationsteam und Josef Ilsen als zuverlässiger und langjähriger Beisitzer und unermüdlicher Helfer an der Hütte.
Natürlich durfte der Kassenbericht von unserem Kassierer Gregor Frenzel nicht fehlen.
Nachdem der Vorstand durch den Kassenprüfer entlastet wurde, gab es leckeren Imbiss.
Anschließend wurde mit einer Abstimmung der anwesenden Mitglieder einer Erhöhung des Mitgliedsbeitrags zugestimmt.
Nun fanden die Wahlen mit folgendem Ergebnis statt:
1. Vorsitzender Josef Kröger
2. Vorsitzender Dr. Stefan Müller
Kassierer Gregor Frenzel
Beisitzer Günter Protte und Georg Kappa
Hüttenwart Josef Karbstein
Kassenprüfer Dietmar Jacobsmeyer und Frank Krogmeier.
Nun wurde das Jahresprogramm vorgestellt, u.a. Skatturnier, Besichtigung der Meyer Werft, Besichtigung des Schießkellers im Schloss, Besichtigung des Flughafens Paderborn Lippstadt und ein bayrischer Abend in unserer Hütte.
Gerne dürfen sich Mitglieder für eine der zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten melden, z.B. beim Osterfest und beim Würstchen -und Pommes Stand beim Pfarrfest. Nur damit lebt ein Verein.
Nachdem der offizielle Teil der Veranstaltung beendet wurde, gab es bei gekühlten Getränken noch einen geselligen
Ausklang.

Der neue Vorstand

Ehrungen für 25- und 50-jährige Vereinszugehörigkeit
Am 20.8.25 hatten die Mitglieder und Freunde der KAB Mastbruch die Möglichkeit das Bestattungshaus Sauerbier kennenzulernen.
Um 18 Uhr wurden wir von Herrn Sauerbier begrüßt. Er erlernte vor 30 Jahren das Tischlerhandwerk, wurde für kurze Zeit Beamter bei der Feuerwehr und machte sich dann als Bestatter selbständig.
Anschaulich beschrieb er die Veränderungen der Bestattungskultur im Laufe der letzten 30 Jahre. Diese stellen das Spiegelbild der Gesellschaft dar. Viele Menschen habe keine Beziehung mehr zu Kirche, Religion und Friedhöfen.
Von allen Bestattungen wird zu 70 % eine Feuerbestattung gewählt. Ein weiterer Trend ist die pflegefreie Grabstätte.
Wir erfuhren, dass sich hinter dem Begriff „Friedewald“ und „Ruheforst“ Firmen verbergen. Diese haben in Deutschland 100 Wälder gepachtet.
Heutzutage arbeitet ein Bestatter als Berater, Seelsorger und auch als Eventmanager.
Firma Sauerbier bietet seinen Kunden eine große und eine kleine Trauerhalle, Abschiedsräume und Beratungsräume. Es wurde immer wieder betont, dass die trauernde Familie mit ihren individuellen Wünschen im Vordergrund steht. Die hellen Räume mit Teppichen und bequemen Sofas verströmen eine angenehme Atmosphäre.
Ein Teil der Särge und Urnen wird aus unbehandeltem Holz aus dem lokalen Forst von einer Firma in Hamm hergestellt. Für jeden dieser „waldLEBEN-Särge“ wird lokal ein neuer Baum angepflanzt.
Im Jahr besichtigen ca. 70 Gruppen das Bestattungshaus.
Bericht: Claudia Jacobsmeyer


große Trauerhalle








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